Venenentzündung BehandlungEine oberflächliche Venenentzündung wird mit entzündungshemmenden und kühlenden Salben behandelt. In schwereren Fällen ist das Tragen von Stützstrümpfen oder Kompressionsverbänden erforderlich. Wichtig ist Bewegung (Gehen) zur Ankurbelung des Blutkreislaufes. Manchmal sind gerinnungshemmende Medikamente notwendig. Bei Verdacht auf Venenentzündung ist unbedingt der Hausarzt aufzusuchen. Eine einfache Venenentzündung behandelt der Hausarzt. Schwerere Fälle werden in spezialisierten Kurhäusern behandelt. Behandlung Zusammenfassung:
Hauptziele der Behandlung:
Damit die Entzündung auf die oberflächlichen Venen beschränkt bleibt, muss die Blutzirkulation in den tiefen Beinvenen beschleunigt werden. Dies erreicht man am besten durch eine Kompressionsbehandlung mit elastischen Binden oder durch Stützstrümpfe. Mit angelegtem Kompressionsverband (oder Stützstrümpfen) soll der Betroffene viel gehen (am besten Venenwalking). Dadurch wird die Muskelpumpe aktiviert und die Durchblutung der tiefen Beinvenen angekurbelt. Bettruhe soll vermieden werden. Zur Rückbildung der Entzündung werden abschwellende und entzündungshemmende Salben angewendet. Zur Anwendung kommen auch Wickel mit Lehm oder Essigwasser. Sehr wirksam und beschleunigend sind Topfenwickel (Quarkwickel). Die Anwendung von Topfenwickeln im Rahmen eines Kuraufenthaltes empfiehlt sich insbesondere in den folgenden Situationen:
Weiter zu Venenentzündung-Kur. |