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Die verflixten Venen

Kennen Sie die Situation: Sie laufen von Arzt zu Arzt und von Therapeut zu Therapeut, Sie versuchen es mit Salben, Fußbädern, Beinwickeln oder anderen Methoden. Trotzdem bleiben Ihre Beine geschwollen, fühlen sich schwer an und schmerzen andauernd. Sie möchten diese Beschwerden hinter sich lassen und wären bereit, jeden Weg einzuschlagen, wenn Sie nur wüssten welchen.

Es gibt eine Lösung, auch für Sie

Normale und leichte Beine, dazu noch schmerzfrei: das ist möglich. Mit einer schnell verschriebenen Tablette ist es allerdings nicht getan und die Methode: „Lieber Herr Doktor, mach mich ohne mein Zutun gesund“, funktioniert auch nicht. Gehen wir der Sache auf den Grund. Dann wird klar, welcher Weg Ihnen helfen wird.

Nehmen Sie jedenfalls einen neuen Anlauf, wir helfen Ihnen dabei.

Drei Kernpunkte:

Wir erklären im Folgenden anhand von drei Kernpunkten, was zu tun ist.

  1. Was Sie persönlich nicht beeinflussen können
  2. Was Sie persönlich schon beeinflussen können
  3. Welche Hilfe Sie bekommen können und wo

Was Sie nicht beeinflussen können

Venenschwäche ist in Ihren Genen angelegt. Das bedeutet: Ihre Beinvenen sind zu durchlässig und zu dehnbar. Dagegen gibt es bisher keine Arznei. Die Natur hat Sie da etwas benachteiligt. Je früher Sie mit dieser Benachteiligung innerlich Frieden schließen, umso früher können Sie dagegen steuern.

Ihre Beinvenen sind zu durchlässig

Durch den Blutdruck wird Flüssigkeit aus den Venen in das umliegende Gewebe gedrückt. Sind die Venenwände zu durchlässig, dann tritt zu viel Flüssigkeit aus. Die Kapazität Ihres Lymphsystems reicht dann nicht mehr aus, die ausgetretene Flüssigkeit in den Blutkreislauf zurückzuführen. Dadurch entstehen die Beinschwellungen.

Ihre Beinvenen sind zu dehnbar

Der Blutdruck dehnt Ihre Beinvenen und vergrößert deren Durchmesser. Bei zu großem Durchmesser schließen die Venenklappen nicht mehr. Dadurch erhöht sich der Blutdruck in den Venen nach und nach und noch mehr Flüssigkeit dringt in das umliegende Gewebe.

Was passiert, wenn Sie untätig bleiben

Wenn Sie unter Venenschwäche leiden und nicht gegensteuern, dann treten nach und nach die folgenden Stadien ein:

  1. Dunkelblaue Hautvenenverfärbung am Fußrand
  2. Geschwollene Knöchel
  3. Besenreiser im Knöchelbereich
  4. Geschwollene Unterschenkel, schwere Beine
  5. Krampfadern, Beinschmerzen
  6. Hautverfärbungen
  7. Offenes Bein

Sie können gegensteuern

Wenn Sie gegensteuern, dann können Sie den Fortschritt der Venenschwäche aufhalten oder zumindest deutlich verlangsamen. Und Sie können verhindern, dass die späten Stadien wie Hautverfärbungen und offenes Bein überhaupt eintreten. Voraussetzung: Sie müssen sich aktiv um Ihre Venen kümmern. Ihre Venen benötigen Ihre tägliche Zuwendung.

Mit leichten Beinen durchs Leben gehen

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Was Sie schon beeinflussen können

Sie erahnen es schon: Hoher Venenblutdruck und große Durchlässigkeit der Venenwände führen zu starken Schwellungen. Und umgekehrt: Niedriger Venenblutdruck und kleine Durchlässigkeit der Venenwände führen zu kleinen oder zu gar keinen Schwellungen. Die Durchlässigkeit und die Dehnbarkeit der Venen können wir nicht beeinflussen, den Venenblutdruck hingegen schon. Wenn wir die Schwellungen in den Griff bekommen wollen, müssen wir beim Blutdruck in den Venen ansetzen.

Die Venenpumpe: unser Freund und Helfer

Kurz erklärt: Die Wadenmuskulatur zusammen mit den Venenklappen bilden die Venenpumpe. Durch abwechselndes Anspannen und Entspannen der Wadenmuskulatur wird venöses Blut in Richtung Herz transportiert. Solange die Venenpumpe läuft, bleibt deshalb der Druck in den Beinvenen niedrig. Und genau das ist gut für unsere Venen. Wir müssen also die Venenpumpe am Laufen halten.

Liegen und Gehen ist besser als Sitzen und Stehen

Die Körperhaltung diktiert den Venenblutdruck und wenn die Venenpumpe läuft, dann reduziert sie den Blutdruck. Der Kern dieses bekannten Reims ist deshalb richtig.

  • Beim Liegen ist der Höhenunterschied zwischen Kopf und Knöchel sehr gering. Deshalb kann sich kein nennenswerter Blutdruck in den Beinen aufbauen. Das ist gut für unsere Venen. Beim Liegen brauchen wir die Venenpumpe nicht.
  • Beim Gehen ist der Höhenunterschied zwischen Kopf und Knöchel groß. Je größer der Höhenunterscheid umso größer der Blutdruck bei den Knöcheln. Aber beim Gehen läuft ja unsere Venenpumpe permanent und reduziert dadurch den Blutdruck in den Beinvenen. Das ist gut für unsere Venen.
  • Beim Sitzen haben wir einen mittleren Höhenunterschied zwischen Kopf und Knöchel. Es baut sich ein mittlerer Blutdruck auf. Da die Venenpumpe nicht läuft, wirkt dieser Druck dauernd auf die Venenwand. Das ist schlecht für unsere Venen.
  • Und beim Stehen haben wir einen großen Höhenunterschied zwischen Kopf und Knöchel. Der Blutdruck in den Beinvenen ist hoch und bei den Knöcheln am höchsten. Die Venenpumpe läuft aber nicht. Deshalb wirkt dieser Druck ebenfalls dauernd auf die Venenwand. Das ist ganz schlecht für unsere Venen.

Was tun beim Sitzen und Stehen?

Beim Liegen und Gehen sind wir also aus dem Schneider, aber was tun beim Sitzen und Stehen?

Im Sitzen: Beine hoch oder Venengymnastik

Beim Sitzen, etwa beim Fernsehen, können wir unsere Körperhaltung ändern, indem wir die Beine möglichst hoch lagern. Dadurch reduzieren wir den Venenblutdruck. Im Büro kommt das nicht so gut an. Dort müssen wir mit Venengymnastik den Druck in den Beinvenen reduzieren. Wir werfen also unsere Venenpumpe an:

  • Wir können im Sitzen zum Beispiel in den Zehenstand gehen und die Fersen soweit hoch ziehen, bis die Wadenmuskulatur spannt. Dann wieder loslassen. Die Übung idealerweise im Minutentakt wiederholen.
  • Oder Sie können auch die Beine ausstrecken, die Füße anheben und dann mit den Fußschaufeln paddeln. Also ein paar Mal die Zehen nach vorne strecken und dann wieder zum Körper ziehen. Die Übung ebenfalls im Minutentakt wiederholen.
  • Sollten die Übungen nicht ausreichen, dann können Sie für die Zeit des Sitzens zusätzlich Stützstrümpfe tragen. Das verringert zwar nicht den Venenblutdruck, aber es stützt die Venen und reduziert die Schwellungen.

Im Stehen: Venengymnastik

Die Beine im Stehen hoch lagern geht nicht. Zur Druckreduzierung bleibt also nur mehr die Venenpumpe.

  • Wir können im Stehen ebenfalls in den Zehenstand gehen und die Fersen soweit hoch ziehen, bis die Wadenmuskulatur spannt. Dann wieder loslassen. Wir können diese Übung mit beiden Beinen gleichzeitig oder wechselweise machen. Die Übung idealerweise Im Minutentakt wiederholen.
  • Oder Sie heben ein Bein leicht vom Boden ab und machen mit der Fußschaufel Paddelbewegungen. Also die Zehen ein paar Mal nach vorne strecken und dann wieder zum Körper ziehen. Danach die gleiche Übung mit dem anderen Bein. Die Übung ebenfalls im Minutentakt wiederholen.
  • Auch für das Stehen gilt: Sollten die Übungen nicht ausreichen, dann können Sie für die Zeit des Stehens zusätzlich Stützstrümpfe tragen. Das verringert zwar nicht den Venenblutdruck, aber es stützt die Venen und reduziert die Schwellungen.

Bei Venenentzündung sofort handeln

Entzündungen schädigen die Venen und insbesondere die Venenklappen. Handeln Sie deshalb bei Venenentzündung unverzüglich. Sonst verlieren die Venenklappen ihre Funktion und es bilden sich Krampfadern. Und diese Schädigungen sind bleibend. Es gibt bisher keine Möglichkeit, diese Schädigungen wieder rückgängig zu machen. Wenn eine zu große Anzahl von Venenklappen geschädigt ist, dann bleibt Ihnen nur mehr das lebenslange Tragen von Kompressionsstrümpfen. Und genau das wollen Sie wahrscheinlich ja verhindern.

Was hilft Ihren Venen sonst noch?

Neben der Druckreduzierung sollten Sie noch folgende Empfehlungen berücksichtigen:

  • Gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten. Das trainiert Ihre Muskeln.
  • Tragen Sie flache Schuhe. Dadurch funktioniert die Venenpumpe besser. Hohe Absätze blockieren die Venenpumpe.
  • Gehen Sie so oft wie möglich barfuß. Auch dadurch funktioniert die Venenpumpe besser.
  • Täglich 10 Minuten Venengymnastik zur Stärkung der Wadenmuskulatur. Das stützt die Venen.
  • Vermeiden Sie Hitze über 24°C.

9 Empfehlungen bei Venenschwäche

Sie können alle Punkte in unserem ausführlichen Ratgeber für Venenschwäche nachlesen: 9 Empfehlungen, wie Sie sich selbst und wie Ihnen andere helfen können. Sie können diesen Ratgeber kostenlos per E-Mail bekommen.

Venenschwäche ist eine Lebensaufgabe

Bisher sind keine Therapien bekannt, die die Venenschwäche an der Wurzel behandeln können. Deshalb bleiben als Ausweg nur die dauernde Beschäftigung mit den Venen und deren tägliche Betreuung. Je intensiver Sie sich um Ihre Venen kümmern umso länger können Sie die unangenehmen Symptome hinausschieben.

3 gute Botschaften

Sich lebenslang um die Venen kümmern müssen, entspricht sicher nicht Ihren Wunschvorstellungen. Aber es gibt auch gute Botschaften:

  1. Sie selbst haben es in der Hand, den Fortschritt der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest deutlich zu verlangsamen
  2. Es ist nie zu spät. Sie können in jedem Stadium der Erkrankung mit der Betreuung Ihrer Venen beginnen
  3. Und selbst wenn es schon zu Schädigungen Ihrer Venen gekommen ist, gibt es Hilfe.

Welche Hilfe Sie bekommen können und wo

Wenn es schon zu Schädigungen Ihrer Venen gekommen ist, dann sehnen Sie vermutlich ab einem bestimmten Zeitpunkt fremde Hilfe herbei. Nämlich dann, wenn das Schweregefühl nicht aufhört, wenn die Füße partout nicht in die Schuhe passen und wenn die lästigen Beinschmerzen andauern. Und diese fremde Hilfe gibt es.

Hilfe gegen Schmerzen

Schmerzen können mehrere Ursachen haben, unter anderem Entzündungen oder Spannungsgefühl durch die Beinschwellungen. Die Therapien müssen hier zunächst bei den Grunderkrankungen ansetzen.

Hilfe bei geschwollenen Beinen

Die geschwollenen Beine entstehen durch eine Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe. Die Therapien müssen für einen Abtransport dieser Flüssigkeit sorgen.

Mögliche Therapien

Es gibt eine Reihe von Therapien, die entweder von einem Arzt oder von einem oder mehreren speziell ausgebildeten Therapeuten angewendet werden können. Dazu gehören unter anderem CO2-Trockengasbäder, Lymphdrainagen, Topfen- (Quark-) Wickel, Molkebäder, Ozon-Eigenblut Behandlungen aber zum Beispiel auch bestimmte Lasertherapien.

Das Ergebnis der Behandlung

Die beschriebenen Behandlungen führen zu folgenden Ergebnissen:

  • Die Beinschwellungen gehen deutlich zurück oder verschwinden ganz
  • Die Schmerzen gehen deutlich zurück oder verschwinden ganz
  • Die Beine fühlen sich wieder leicht an

Nach den Behandlungen können Sie wieder mit leichten Beinen durchs Leben gehen.

Wo bekommen Sie Fremdhilfe

Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten

  1. Entweder Sie suchen sich einen oder mehrere Ärzte und Therapeuten, die in den oben beschriebenen Therapien geschult sind. Wenn diese Ärzte und Therapeuten in Ihrer Nähe verfügbar sind, dann ist das sicher eine überlegenswerte Vorgangsweise.
  2. Oder Sie suchen sich ein spezialisiertes Kurhaus, welches Ihnen alle Therapien unter einem Dach anbietet. Dazu gehört beispielsweise das Kur und Vitalurlaub-Hotel Dr. Petershofer**** in Wolfsegg/OÖ, welches Sie günstig im Rahmen des Venen-Bein-Fit-Schnuppertage Angebotes (Dauer 2 Tage) kennenlernen können. Ein Kurhaus ist vermutlich die teurere, für die meisten Betroffenen aber bequemere und vor allem sicherere Lösung.

Wie lange hält ein Behandlungserfolg an?

Ihr persönlicher Beitrag ist der Schlüssel zum Erfolg. Sie haben es selbst in der Hand: Wenn Sie regelmäßig gehen, Ihre Wadenmuskulatur trainieren, Hitze vermeiden und wenn es Ihnen gelingt, jede Art von Venenentzündung sofort und richtig zu behandeln, dann können Sie den Behandlungserfolg über Monate konservieren. Bei leichteren Fällen oder zur Vorbeugung sollte eine einzige Behandlungsserie pro Jahr ausreichen. In schwereren Fällen werden möglicherweise zwei Behandlungsserien pro Jahr erforderlich sein.

9 Empfehlungen bei Venenschwäche

Wir haben einen Ratgeber mit 9 Empfehlungen im Umgang mit Venenschwäche zusammengestellt. Dieser Ratgeber ist kostenlos als Download verfügbar.

Sie können diesen Ratgeber per E-Mail bekommen. Klicken Sie dazu bitte auf den nachfolgenden Link.

9 Empfehlungen

 
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