Venenentzündung - Hausmittel

Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die im Zusammenhang mit einer oberflächlichen Venenentzündung angewendet werden. Bitte befragen Sie jedoch vor deren Anwendung einen Arzt.

Hausmittel zur Kühlung und Rückbildung der Entzündung

  • Wickel mit Alkohol oder Apfelessig
  • Lehmwickel
  • Topfenwickel (Quarkwickel)

Alkohol aus der Apotheke oder Apfelessig mit Wasser verdünnen. Damit Tücher tränken und um die betroffenen Stellen wickeln. Der Wickel wirkt kühlend.

Lehm aus der Apotheke mit kaltem Wasser (18°-25°) zu einer Paste verrühren und fingerdick auf das Wickeltuch oder auf die betroffenen Stellen auftragen. Der Wickel wirkt entzündungshemmend und abschwellend.

Topfen (Quark) aus dem Lebensmittelgeschäft kalt (18°-25°) fingerdick auf das Wickeltuch oder auf die betroffenen Stellen auftragen. Der Wickel wirkt entzündungshemmend und abschwellend.

Hausmittel zur Rückbildung der Blutgerinnsel

  • Bewegung (Gehen, Venenwalking)
  • Stützstrümpfe oder Kompressionsverband (elastische Binde)

Eine Venenentzündung ist verbunden mit kleinen Blutgerinnseln. Zur Auflösung dieser kleinen Blutgerinnsel hilft eine beschleunigte Blutzirkulation.

Eine beschleunigte Blutzirkulation erreicht man durch Bewegung ebenso wie mit Stützstrümpfen oder Kompressionsverbänden.

Bei Bewegung erhöht sich der Pulsschlag. Das Herz fördert mehr Blut und beschleunigt damit die Umlaufgeschwindigkeit im Blutkreislauf.

Die Stützstrümpfe oder Kompressionsverbände drücken die Venen zusammen und verkleinern den Venenquerschnitt. Die gleiche Blutmenge muss nun durch diesen kleineren Venenquerschnitt fließen. Dadurch erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes.

Außerdem wird durch die Kompression die Wirkung der Venenklappen und damit die Wirkung der Venenpumpe verbessert.

Dringende Empfehlung: Bei Venenentzündung bitte unbedingt zum Arzt

Venenentzündung ist nicht gleich Venenentzündung. Je nach Art der Venenentzündung kann sich eine Thrombose mit einer nachfolgenden lebensbedrohlichen Lungenembolie bilden.

Deshalb: Bevor Sie die oben beschriebenen Hausmittel anwenden bitte unbedingt zum Arzt gehen.

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